08.06.2015

Es gibt Reis, Baby!*

Reis kochen - man meint immer, dass das so unfassbar einfach wäre und dann liest man auf Twitter folgenden Post:



und schmunzelt, denn vor ein paar Jahren ging es mir auch noch oft so. Bis ich dann von irgendeiner chinesischen - oder genauer gesagt hongkonger - Angestellten in einem Hotel die wohl simpelste Methode mit Gelinggarantie außerhalb der Anwendung eines klassischen Reiskochers (ohne den die asiatische Welt eigentlich nicht leben kann) anvertraut bekam.

Simpel as can be hier also "meine" bewährte Methode:

Man nehme (Thai-, Jasmin-, Himalaya-)Reis : Wasser im Verhältnis 1 : 2 (soweit so klassisch)
Da asiatischer Reis immer mehlig ist, sollte man ihn einmal überbrausen.

Fülle Beides in einen nicht sonderlich großen Topf, der eher hoch als breit ist und füge Salz (nicht zuviel) und einen Stich Butter (oder Ghee) hinzu. Dann bringt man das Ganze zum sprudelnden Kochen und rührt ab und zu um, damit sich nix ansetzt und lässt brodeln bis der erste Reis rausschaut. Dann schaltet man auf 1 (bei einer Skala von 1-9) zurück, bedeckt mit einem Deckel und wartet noch ca. 10 Min (oder auch 15 wenn das besser passt). Das Ergebnis ist fluffigster Reis.

Kocht man indisch, sollte man während des Kochens noch einen großzügigen Esslöffel Joghurt unterrühren.

Und? Klappt es?

*Der Titel dieses Posts ist eine Anspielung auf Helge Schneiders grandioses Album, das mich durch mein Studium begleitete und aus dem sich viele Zitate in meinem aktiven Wortschatz befinden. Vielen Dank Herr Schneider dafür!